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AKTUELLES – 04. Juni 2017 – AKTUELLES

Wir sind überglücklich!

Nach dem bangen Warten auf die Ergebnisse der letzten Nasentupferproben konnte am vergangenen Montag, den 29.05.2017 Entwarnung gegeben werden. Alle erneuten Proben auf EHV waren negativ ! Und auch die Tatsache, dass seit über drei Wochen kein einziges Pferd mit Temperaturschwankungen mehr auffällig war, ließ uns dann ein letztes Treffen im Reiterstübchen arrangieren, bei dem ein Ausklingen und ein Ausstieg aus der Quarantäne dargelegt wurde.

Eine letzte Woche bis 4.Juni 2017, sicherheitshalber, sollten die Quarantäne- und Desinfektionsmaßnahmen noch weiter aufrechterhalten werden.

Das ist an diesem Wochenende nun ohne erneute Zwischenfälle erreicht.

Ab 5. Juni 2017 wird der innerbetriebliche Reitunterricht langsam wieder angefahren. Weiterhin geht es in dieser Woche um Hygiene Nachbereitung und Nachsorge: die Boxen müssen dringend ausgemistet werden, (was bisher unterlassen wurde, um nicht eine weitere Keimdurchmischung im Stall zu forcieren), mit Dampfstrahler gereinigt und einem starken Desinfektionsmittel besprüht werden. Alle Pferde können ab diesem Zeitpunkt vorsichtig wieder gemeinsam angeweidet werden. Vorsicht deshalb, weil wir keine Koliken durch zu schnelles Anweiden provozieren möchten.

Ab 11. Juni 2017 öffnet der Stall dann endgültig wieder seine Pforten, Pferde dürfen den Hof verlassen und Besucher und fremde Pferde werden wieder gern willkommen geheißen. Warum diese Karenz?

Wir wollen Sicherheit für uns und auch nach außen demonstrieren.

Um zukünftigen Diskussionen entgegen zu treten, werden unsere Pferdehalter,

die Turniere, externe Lehrgänge oder Unterricht besuchen möchten, gehalten sein, ein negatives Untersuchungsattest (Laborergebnis) über die Virusfreiheit ihres Pferdes mitzuführen und dieses vorzulegen, sollten Anfragen dies notwendig machen.

 

Unser ausdrücklicher Dank für eine beachtenswerte Leistung gilt Susanne Schmidt und Renate Stenzel, beide haben die letzten 5 Wochen damit verbracht, 3x täglich bei den Pferden Temperaturkontrollen durchzuführen. Gäbe es das „Goldene Thermometer für besondere Verdienste“, so hätten es sich beide verdient!!

 Resümee der vergangenen Wochen:

v      Wir haben viel Glück gehabt, dass es bei der fieberhaften Krankheitsform des Herpesvirus geblieben ist.

v      Es hat keinen einzigen neurologischen Fall gegeben, keinen einzigen herpesbedingten Todesfall.

v      Es hat ein paar Tage gedauert, alle seuchenhygienischen Anordnungen umzusetzen und auch den allerletzten Einsteller von der Notwendigkeit zu überzeugen. Ein Lob an die Pferdebesitzer, die sich dann auch an diese Anweisungen und die aufgehängten Verhaltensmaßregeln und Verbotsschilder gehalten haben.

v      Sprühdesinfektionsgeräte sind wirkungsvoller und praxistauglicher als Desinfektionsmatten.

v      Anhand der Fieberkurven und Tupfer-Resultate zeigte sich, wie vielfältig, unscheinbar und mitunter unberechenbar das Virus agiert und wie unvorhersehbar sich Reagenten offenbarten. Geimpfte Pferde, teils ohne, teils mit Temperaturerhöhung, mutierten zum positiv getesteten Ausscheider, ebenso, wie ungeimpfte Tiere, die ebenfalls von nicht auffällig über gering auffällig bis hin zum positiv getesteten Ausscheider vertreten waren. Das mehrmalige tägliche Fiebermessen war ein äußerst wichtiger Indikator, Tiere in der Inkubation vorherzusagen.                                                    Typische, in der Literatur beschriebene Symptome wie auffälliger Nasenausfluss oder Husten waren fast überhaupt nicht vorhanden.                   Eher zeigten einige Pferde eine Art Urtikaria (Nesselfieber), was eigentlich nicht dem EHV (equines Herpesvirus) zuzuordnen ist. 

Ein finales Wort zum Abschluss:

Für mich als Tierarzt war ein solcher „Seuchenfall“ in einem Reitstall dieser Größenordnung und dessen Management eine Premiere und auch eine Herausforderung. Einen Masterplan findet man nirgends, allenfalls Tipps von einigen Kollegen. Pferdesportverband und FN geben allenfalls sehr allgemeine Empfehlungen, die wenig praktischen Nutzen bringen. Dank einer äußerst tatkräftigen Stallgemeinschaft haben wir gemeinsam ein Konzept der Verbote, Anordnungen und Ausführungsbestimmungen durchgezogen und die Stallgemeinschaft hat dieses auch ohne Murren angenommen und mitgetragen. Sehr lobenswert!! Denn neben dem finanziellen Verlust für den Stallbesitzer durch Unterrichtsausfall traf es auch die Einsteller, die mit ihrem Pferd ebenfalls deutlich eingeschränkt waren. Was aber besonders wichtig war: wir haben dem Geschehen keinen Maulkorb verpasst, sondern offensiv, für jedermann lesbar unsere News auf die Homepage eingestellt. Schweigen und Vertuschen heizen die Gerüchte-küche an und führen zu immenser Negativpropaganda und Falschdarstellungen. Schon faszinierend, dass die Homepage vom „Ausbildungsstall Schmidt“ am 1. Mai 2017 allein an einem Tag über 10.000 Mal angeklickt wurde. Diese Zahl ist schon respekteinflößend, sie kann positiv aber auch negativ sein, zeigt sie doch, wie mächtig der Informationsweg über das Internet ist.                                                            Wir hatten das Gefühl, dass die Entscheidung richtig war, dass es überaus positiv angenommen wurde, dass jedermann über alles Bescheid wusste.                          So sind wir von übler Nachrede, falschen Verdächtigungen und der sonst üblichen Gerüchteküche ziemlich verschont geblieben.

(Das Lithografie  „Das Gerücht“ von A. Paul Weber, einem sehr bekannten Karikaturisten, füge ich gerne bei, es sagt eigentlich alles. Wie so viele seiner äußerst treffenden Zeichnungen. Weber, weltweit bekannt und geschätzt, verstarb übrigens unweit von Ahrensbök, nämlich in Schretstaken bei Mölln.)

Jetzt atmen wir auf, sind froh, dass alles sich zum Guten gewendet hat, hoffen, dass es uns nie wieder treffen möge und sind gerne bereit, unsere gesammelten Erfahrungen auch anderen Betroffenen zur Verfügung zu stellen.

Leider gibt es keine behördlichen Strukturen, die einem aufweisen, wann, wo welcher Stall von welcher seuchenähnlichen Krankheit betroffen ist. Ein derartiges Register wäre allzu wünschenswert. Da jedoch die Herpeserkrankung  (und auch die Druse) nicht meldepflichtig sind, bleibt es ein Wunschtraum.

In einer kleinen Feierstunde am Pfingstmontag trifft sich der gesamte Stall auf einen Umtrunk, darauf anstoßend, dass wir in einer Woche wieder voller Fröhlichkeit mit unserem Partner Pferd alles wieder wie früher ausleben können.

Dr.Henning Achilles

Diagnose Herpes,mein persönliches Fazit aus dieser Zeit.

Endlich, nach langen 39 Tagen haben wir es geschafft!

Eine schwere Zeit liegt hinter uns. Menschlich sehr niederschmetternd, beängstigend, belastend, nervenzerreißend, schlaflose Nächte. Ein einziger Tupfer kann einen ganzen Betrieb aus der Bahn werfen. Finanzielle Einbußen, Existenzängste bei mir, durch meinen, nicht stattfindenden  Schulbetrieb, kein Reitunterricht. Wieso, weshalb, warum, gerade wir?. Aufgrund meiner jetzigen Erfahrung sollte niemand, aber auch niemand sagen, er hat keinen Herpesvirus in seinem Stall. Jeder kann diesen positiv bei sich haben und überall, egal wo, unwissend verteilen. Es kann jeden  jederzeit treffen!

Wir möchten uns hier ausdrücklich bei all unseren Einstellern bedanken, die so stark in einer Gemeinschaft zusammen gehalten haben. Uns täglich unterstützt und gestärkt haben. All die Desinfektionsmaßnahmen, Stall- und Hofregeln, alles, was zum Wohle der Pferde dazu gehörte, eingehalten haben, ohne Murren und Knurren hingenommen haben. Es war sicher nicht immer leicht. Vielen lieben Dank dafür!

Ein ganz besonderer Dank geht an unseren lieben Dr. Henning Achilles. Ohne ihn wäre diese Zeit für mich unerträglich gewesen. Er war für mich jederzeit da, egal wie oft oder wie spät es war. Er war immer an meiner Seite, täglich vor Ort. Er hat sich aufopferungsvoll um uns gekümmert. Immer Ruhe bewahrt. Viele Fragen, bei einer tollen Einstellerversammlung, mit einem tollem Vortrag geklärt. Vielen lieben Dank dafür!

Die Frage, welche Schritte müssen nun umgehend getätigt werden:

Was müssen wir nun alles tun und organisieren? Fragen über Fragen. Aber nun ging’s ums Handeln. Nahegelegene Betriebe wurden informiert. Sofort öffentlich machen! Der ganze Hof wurde zum Sperrbezirk. Absolutes Hofverbot für Fremde. Er wurde so aufgeteilt, das alle 3 Stalltrakte strikt getrennt wurden, ihren eigenen Bereich zum Reiten hatten und keiner mit einem anderen Stall oder Pferd und Mensch in Kontakt kamen. Der einzige Ort in dem man sich austauschen konnte, war das Casino.

Ein Hygieneplan wurde erstellt. Desinfektionsmittel für die Schuhe und Hände besorgt, Einkaufläden waren in kürzester Zeit ausverkauft. OP-Kittel, Einmalhandschuhe, etc. besorgt. Dank einiger lieben Menschen waren viele Dinge auf einmal da. Sie wurden uns zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür! Fieber messen! Bei fast 70 Pferden, 2 mal täglich messen, hatten wir natürlich einen großen Verschleiß an Thermometern. Alle haben sich eins gekauft und an die Box gehängt. Alle Läden ausverkauft! Meine liebe Renate und ich gingen morgens und abends auf unsere Messtour. Viele, viele Stunden verbrachten wir morgens bis spät in den Abend damit. Vielen lieben Dank dafür auch allen, die immer mit geholfen haben. Danke an die Pferde, die dies immer brav über sich ergehen ließen.

Ich fing dann an, eine Dokumentation über Temperaturen und eventuelle Auffälligkeiten der Pferde zu schreiben?

Für mich haben sich darauf viele Fragen offenbart und interessante Feststellungen ergeben.

Warum sind alle Pferde in keinsterweise auffällig gewesen, zeigten überhaupt keinerlei Symptome einer Krankheit. Sie haben normal gefressen, ließen sich normal reiten, waren so wie immer. Nur durch das Fieber messen, konnte man erkennen, dass 4-5 Tage vor dem Tupfer eine Erhöhung der Temperatur war, nach dem 5ten Tag alles wieder normal war. Wann waren und sind sie ansteckend? Auch ein Fieberschub 4 Tage vorher bis 39,9 war dabei. Auffällig waren genau die Pferde mit erhöhter Temperatur, die regelmäßig gegen Herpes geimpft werden.

Warum diese???  Eine positive getestete ältere Freizeitstute lag immer zwischen 36,5-37,4. Es gab natürlich auch Pferde mit erhöhter Temperatur, die aber negativ waren, ohne Impfung. Daran sieht man, wie vielfältig das Bild sein kann.

Die allgemeine Durchnittstemperatur der Pferde lag bei 37,3-37,8. Viele zeigten auch Werte bei 37. Man kann keine wetterabhängigen Werte finden oder auch altersentsprechende. Selbst bei Sport- oder Freizeitpferden kann man keinen Unterschied machen. Bei einigen Pferden fiel nur auf, dass wenn die Temperatur abends höher war, war sie morgens wieder runter. Bei anderen genau anders herum. Interessant war auch zu beobachten, dass einige Pferde mit erhöhter Temperatur oder auch Fieber deutliches Nesselfieber zeigten.

Herpes gibt es seit mehreren Jahren und leider auch immer mal wieder mit Todesfällen. Zum Glück  hatten wir Typ 1, einen Wildtyp. Ja was heißt das? Sind wir jetzt sicher? Nein, das Virus kann wohl auch noch umschlagen.

Jeder 1. Blick morgens im Stall war, ob alle positiven Pferde Probleme beim Stehen, Liegen oder Aufstehen hatten.

Warum ist es noch keine Pflichtimpfung, besonders bei Sportpferden?

Warum gibt es in Deutschland nicht ausreichend Impfstoff gegen Herpes?

Wieso scheinen die Hersteller vom Impfstoff an den Zulassungsinstituten zu scheitern?

Ist der Impfstoff doch nicht so sicher, wie immer gesagt wird, sind die Testreihen nicht ausreichend?

Warum treten Nebenwirkungen bei einigen Pferden auf?  Auf einigen Internetseiten und Gesprächen mit Pferdebesitzern wird von hohem Fieber und Muskelproblemen berichtet, andere haben von extrem grippeähnliche Symptomen gesprochen. Dies kann unser Tierarzt jedoch nicht bestätigen.

Andere Pferde zeigen natürlich keine Symptome und nehmen die Impfung ohne Probleme hin.

Warum kommt man im nahegelegenen Ausland besser an den Impfstoff heran?

Sind dort die Zulassungsvoraussetzungen doch anders, sind Testreihen anders als in Deutschland?

Wird da überhaupt nach deutschem Standard geprüft?

Ist es sinnvoll, einen Stalltrakt nur mit geimpften Pferden und einen mit ungeimpften Pferden zu machen? Die Pferde sind doch täglich in Berührung, ob beim Reiten oder auf der Weide. Die Reiter distanzieren sich ja auch nicht von einander oder tragen ihr Desinfektionsfläschchen bei sich.

Impfen ja oder nein? Das muss jeder für sich selber entscheiden. Ich  würde auch für  Tupferproben plädieren.

Dumme und unwissende Bemerkungen über Herpesviren, besonders über deren Übertragung, die einen manchmal auch menschlich sehr enttäuscht haben, muss man in solchen Situationen einfach hinnehmen.

 Ich wünsche allen viel Glück und drücke die Daumen, diese Erfahrung nicht machen zu müssen! Vielen Dank noch mal an alle, die mit uns gelitten und zu uns gehalten haben!

Susi Schmidt mit Familie

 

AKTUELLES – 20.05.2017 – AKTUELLES

Alle Leser bitten wir um Entschuldigung, dass wir einige Tage keine aktuellen Ereignisse veröffentlicht haben. Wir hatten einfach zu viel Arbeit und zu wenig Zeit.

Aber jetzt können wir mit viel Vorsicht aufatmen, ein wenig jubeln, uns ein wenig freuen, denn wir scheinen das Schlimmste überwunden zu haben.

Der Reihe nach:

Am 08. Mai 2017 haben wir bei weiteren 19 Pferden Nasentupferproben gezogen. Banges Warten folgte.

 

Zwischenzeitlich gab es einen Todesfall: ein altes Pony, das wir in die Hochschule Hannover überwiesen hatten, wurde dort mit schwerem Nieren- und Leberschaden sowie einem Herzfehler nach eingehender Untersuchung eingeschläfert. Zwar war dieses Tier auch Herpes-positiv, aber die Todesursache war ein multiples Organversagen (Versagen mehrerer Organe), was mit dem Herpes in keinem Zusammenhang stand, sondern dem Alter und einer anderen Vorerkrankung geschuldet war.

 

Am 11. Mai 2017 dann das Ergebnis der Tupfer: nur ein einziges Pferd von den 19 Probanden war positiv getestet. Es handelte sich um eine alte Stute, die überhaupt nie irgendetwas gezeigt hatte, immer topfit war.

Dies zeigt wieder einmal, wie tückisch, unberechenbar und unauffällig das Virus auftritt und verbreitet wird.

 

Heute nun, am 20. Mai 2017 stellen wir fest, dass es seit 10 Tagen keinen einzigen Fall einer Temperaturerhöhung oder sonstige Auffälligkeiten mehr gegeben hat.  Juhu!!!

 

Was ist sonst noch passiert? Ein vor 6 Tagen neugeborenes Fohlen, das etwas lebensschwach war, nicht saugen wollte, wollten wir in eine der umliegenden Kliniken verbringen, was sich äußerst schwierig gestaltete, denn als wir sagten, dass Stute und Fohlen aus einem aufgrund von Herpes-Verdacht unter Beobachtung und Quarantäne stehenden Stall kämen, machten alle unter fadenscheinigen Ausreden einen Aufnahmestopp geltend.

Erst die 4. Klinik erklärte sich bereit, sich um den Zwerg zu kümmern.

Unser ausdrücklicher Dank gilt hier der Tierklinik Wahlstedt für den sehr professionellen Umgang mit der Lage, die Unterstützung und die Aufnahme in einer Quarantänebox. 3 Tage später wurde das Fohlen wohlbehalten und deutlich gestärkt nach Hause entlassen. Die Testung auf Equines Herpes Virus (EHV) bei Stute und Fohlen war übrigens ebenfalls negativ.

Eigentlich könnten wir jetzt die Türen wieder öffnen, oder ?  

Nein, kein vorschnelles Agieren !

 

Auch wenn totale Fieberfreiheit herrscht, werden wir am kommenden Dienstag (23.05.2017) alle bisherigen Reagenten, sowie alle Pferde, die Fieber hatten, zum 2. Mal (nach)testen. Auch alle Tiere, die dieses Jahr noch in irgendeiner Weise zum Turnier oder den Stall für Lehrgänge o. ä. verlassen wollen, werden wir einer Testung unterziehen, sofern bisher noch nicht geschehen.

Wir wollen, dass jeder, der den Stall verlässt, ein negatives Zertifikat für sein Pferd in den Händen hält !  Nur so kann sichergestellt werden, dass nichts herausgetragen wird.

Wenn diese Proben dann hoffentlich alle negativ verlaufen, dann werden wir sicherheitshalber noch eine Karenz von 14 Tagen einhalten, bis wir die Quarantäne aufheben. All das mag übertrieben scheinen, aber der gute Ruf des Stalles Schmidt soll allen ein Ansporn sein, durch gutes Krisenmanagement eine hochinfektiöse Pferdekrankheit in den Griff zu bekommen und durch eine offensive Öffentlichkeitsarbeit von Falschmeldungen und Horrorstorys verschont zu bleiben.

Dass die Zahl der Fake News trotzdem ihr Unwesen treibt in der sowieso schon belastenden Situation, zeigt, wie unwissend, dumm und unüberlegt diese sind,aber man muss sie leider hinnehmen und wünscht so etwas niemanden.

Hier im Stall wird Krankenhauskleidung getragen, Schuhwerk und Hände werden vor und nach jedem Stallbesuch desinfiziert und die Kleidung aller Einsteller wird nach dem Besuch im Stall gewechselt.

Damit endet unser Wochenrückblick, wir messen weiter Fieber, halten die Desinfektionsmaßnahmen weiter aufrecht und erwarten die Tupferproben und deren Ergebnisse für die kommende Woche.

Schönes Wochenende.

Dr. Henning Achilles                                Susanne Schmidt

AKTUELLES – 09.05.2017 – AKTUELLES

Erfreuliches gibt es zu berichten. Am Freitag, den 05.05.2017 gab es abends noch einen einzigen Patienten mit Temperatur 39,8 C° , der einmal behandelt wurde.

Seit Samstag, den 06.05.2017 gab es noch zwei Patienten mit geringfügig erhöhter Temperatur von 38,9 C° (unbehandelt).

Das war es bis heute. Am 08.05.2017 haben wir sodann bei einer beachtlichen Anzahl von Pferden Nasentupfer gezogen. Wir erhoffen uns davon eine repräsentative Übersicht, wer ggf. noch „stiller Ausscheider“ ist, ohne klinische Symptome zu zeigen.

Überhaupt gewinnen wir den Eindruck, dass bei dem 2 – 3 mal täglichen Fiebermessen, doch das eine oder andere Pferd eine kurzfristige (12 Stunden) Temperaturerhöhung bis 39,2 C° zeigt, die schnell wieder in den Normbereich zurückkehrt, ohne dass irgendwelche äußeren, klinischen Symptome erkennbar wären.

Ist das ein Zeichen, dass viele Pferde permanent stille, subklinische Auseinandersetzungen mit einem Infekt durchmachen?

Lässt sich das auch auf andere Ställe übertragen?

Es wäre eine Erklärung dafür, warum die Herpes-Infekte still kursieren und irgendwo im Land immer wieder neu ausbrechen.

Unsere offensive Darlegung der Krankensituation wird nach wie vor gelobt und wir haben bisher keine negativen Einträge oder Gerede im Netz gefunden, zumindest nicht hier im Umkreis. Gestern kam eine Anfrage aus einem entfernten Landkreis auf eine offensichtliche Fakenews: es habe bereits 6 tote Pferde in unserem Stall gegeben, trotz sorgfältiger, regelmäßiger Herpes-Impfung aller Pferde.

Alles Blödsinn !!!    Antwort: wir haben bisher keinen einzigen Todesfall,

kein einziges Pferd mit neurologischen Symptomen und im Stall wurde auch nur vereinzelt gegen EHV geimpft.

Für Freitag erwarten wir nun die neuesten Ergebnisse der Nasentupferproben. Bis dahin drücken wir die Daumen, dass die Symptome weiter rückläufig sein mögen.  

 

Dr. Henning Achilles                                   Susanne Schmidt

 

AKTUELLES – 05.05.2017 – AKTUELLES

Nachdem in den letzten 4 Tage eine deutliche Entspannung der Fiebersituation eingetreten war, dachten wir, die kritische Phase wäre überwunden, würde ausklingen. Heute kamen die Ergebnisse der neuesten Nasentupferproben.

Von nunmehr 15 getesteten Proben sind 7 Proben EHV 1 positiv.

Es handelt sich um einen Wildtyp, der zumindest nicht auslösend für die neurologische Form zu sein scheint. Das tröstet. Dennoch sind wir erstaunt, dass von den 8 positiven Reagenten (Ausscheidern) viele sind, die überhaupt keine oder nur sehr wenige Krankheitssymptome aufweisen. Dies kann damit erklärt werden, dass das Immunsystem, die Krankheit (den Infekt), gut im Griff hat, aber dennoch über Nasensekret, Viren ausgeschieden werden. Zu einer heute spontan einberufenen Stallkonferenz, zur aktuellen Lage kamen über 40 Einsteller und folgten den Ausführungen von Dr. Achilles zu Immunität und Verlauf der Herpeserkrankung, sowie der aktuellen Stallsituation.  

Bei der Versammlung wurden folgende Regelungen getroffen:

-          Die Desinfektionsmaßnahmen werden weiterhin überaus strikt befolgt

-          Positiv getestete Tiere müssen leider im Stall verbleiben, werden von der Herde separiert und einzeln in einem externen Paddock bewegt

-          Die Boxen werden nicht entmistet, sondern nur noch übergestreut. Damit vermeiden wir ein Aufmischen und eine starke Verbreitung von Gasen und Bakterien.

-          Der Schmied darf Pferde einzeln in der Waschbox (als Quarantänebox) ausschneiden bzw. beschlagen. Nach jedem Tier wird die Waschbox mit Desinfektionsmittel ausgesprüht. Für die Desinfektion bzw. den Wechsel der Kleidung vor Beginn der Arbeit bei uns im Stall bzw. vor dem Besuch im nächsten Stall ist der Schmied eigenverantwortlich.

-          Am Montag werden wir bei möglichst vielen Tieren, aber auf freiwilliger Basis, Nasentupferproben ziehen, um einen möglichst großen Überblick über die Gesamtsituation zu erhalten. Dies ist notwendig, um langfristig eine sichere Freigabe des Reitstalls zu dokumentieren.

-          Die Absage des Pfingstturniers fand rege Zustimmung und es gab ein großes Lob an Susanne Schmidt für ihr hohes Engagement, 3 bis 4 x täglich Fieber zu messen, neben dem Routinestallbetrieb.

-          Die Stallgemeinschaft wurde aufgeklärt, dass der Stall so lange gesperrt bleibt, bis alle Reagenten negativ sind, sowie zzgl. mind. 14 Tage keinerlei Fieber mehr zu verzeichnen ist. Hierbei rechnen wir mit einer Dauer von voraussichtlich 4 Wochen, wenn alles gut verläuft.

-           

Dr. Henning Achilles                                                                                         Susanne Schmidt

 

 

AKTUELLES – 03.05.2017 – AKTUELLES

An dem aushängenden Hygiene- und Verhaltensplan hat sich nichts geändert.

Vor allen Ein / Ausgängen stehen Sprühdesinfektionsgeräte und überall findet man Handdesinfektionen. Selbst die Reifen der Schubkarre werden von den Einstellern besprüht.  Ein sehr löbliches Verhalten !!!

Allen Einstellern sei Dank für dieses umsichtige Verhalten und das Verständnis !

 

Der bisherige Verhaltensplan bleibt aufrecht erhalten:

·         Satteln und Putzen findet ausschließlich nur noch in den Boxen statt, kein Pferd wird auf der Stallgasse angebunden.

·         Niemand streichelt / berührt andere Pferde außer seinem eigenen.

·         Alle halten sich daran, ausschließlich die Box des eigenen Pferdes zu betreten, alle anderen Boxen und Stallgassen sind grundsätzlich tabu.

·         2 x täglich wird Fieber gemessen und die Temperatur der Pferde dokumentiert; dadurch lassen sich die Verläufe nachvollziehen und ggf. Parallelen beim Krankheitsgeschehen der Pferde feststellen

·         Es besteht „Ausgangssperre“: keiner verlässt die Hofanlage, Turnierbesuche, Lehrgänge u. ä. sind für alle ohne Ausnahme verboten; wer trotzdem den Hof verlässt, kommt nicht wieder auf die Anlage

·         Die Hofanlage ist für Fremdpferde und Personen komplett gesperrt.

·         Die umliegenden Reitbetriebe, betreuende Tierärzte und umliegende Kliniken sowie der Pferdesportverband wurden über die Lage informiert und haben die Information auch teilweise sehr dankbar zur Kenntnis genommen.

 

Aktuelle Lage und Krankenstand vom 03.05.2017 – 23.00 Uhr:

Nachdem am 1. Mai nur einige Tiere mit leichten Fiebererhöhungen verzeichnet wurden, konnte der Tierarzt erstmalig zuhause bleiben. Sollte sich eine Entspannung im Stall abzeichnen ?

Am 2. Mai haben wir dann einen einzigen Patienten mit deutlich erhöhtem Fieber verzeichnet, der zwar relativ unauffällig war (fraß etwas schlechter), aber dennoch behandelt wurde.

An diesem Tag haben wir von allen bisher auffällig gewordenen Patienten Nasentupfer gezogen und zur Untersuchung mittels PCR an das Labor versandt.

Mit Spannung erwarten wir nun die Ergebnisse.

 

Heute, am 3. Mai erneute Entspannung, nur einige Pferde mit Schwankungen zwischen 37,9 und 39,1 Grad , keine Auffälligkeiten in der Symptomatik.

Unser Fazit: offensichtlich scheinen diverse Pferde sich mit dem Virus auseinanderzusetzen. Vermutlich trifft dies auch bei vielen anderen Pferden in anderen Ställen zu, es fällt aber nicht auf, denn wer misst schon zweimal täglich die Körpertemperatur, (außer bei den Trabrennfahrern, die damit meinen, im Vorwege zu erkennen, wenn ihr Sportcrack etwas ausbrütet.)

Unser Grundsatz, überwiegend das Geschehen zu beobachten, und nur bei wirklich starkem Fieber über 40 Grad einzugreifen, bzw. wenn die Patienten wirklich auffällig krank erscheinen, scheint der richtige Weg zu sein.

Ein weiterer richtiger Weg scheint es zu sein, dass wir öffentlich Rede und Antwort stehen. Jeder, der sich informieren möchte, darf sich auf unserer Stallseite über den aktuellen Sachstand erkundigen. Das beugt Spekulationen und Fehldeutungen ebenso vor, wie die Verbreitung von Fake-news.

Wir erwarten für Donnerstag / spätestens Freitag die Ergebnisse der Nasentupferproben.

 

Dr. Henning Achilles                                                                                         Susanne Schmidt

Aktuelle Lage und Krankenstand vom 30.04.2017 - 19.00 Uhr

Alle Pferde sind heute Nachmittag fieberfrei!!! Eine Stute hat eine leichte Temperaturerhöhung (38,9) und ein Wallach, der vorgestern behandelt wurde, weist ein leichtes Nesselfieber auf.

  1. Wir hoffen, das es bald bergauf geht.
  2. In Planung ist: am 02.05.2017 wird bei allen hinzukommenden neuen / krankheitsverdächtigen Pferden eine großangelegte Tupferprobenentnahme durchgeführt, eine frühere Beprobung ist auf Grund des langen Wochenendes nicht möglich
  3. Positive Resonanz und Support kommt vom Pferdesportverband und vielen umliegenden Reiterhöfen, die den offenen Umgang loben, anstatt das Thema unter den Teppich zu kehren
  4. Um kein Risiko einzugehen, haben wir schon jetzt beschlossen, aus reiner Verantwortung gegenüber allen Pferdefreunden, dass alljährliche Pfingstturnier abzusagen und zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

             Dr. Henning Achilles                        Susanne Schmidt


 

 

Aktuelle Lage und Krankenstand vom 29.4.2017 – 23.00 Uhr

Zusammenfassung der bisherig beobachteten Symptome:
1. es gibt nur Fieberpatienten, keinerlei Husten, kein eitriger Nasenausfluss und ganz wichtig:
bisher kein einziger Fall neurologischer Ausfällen!!!
2. Oft sind die Tiere klinisch kaum auffällig oder sogar völlig unauffällig, erscheinen kaum krank, lediglich die Temperatur (zumindest 38,9 – 39,2) weist auf, dass in der Gesundheitslage etwas nicht stimmt (3 Patienten). Sofern keinerlei Apathie, Appetitlosigkeit / Fressunlust o.ä. festzustellen ist, beobachten wir die Tiere intensiv. Leichtes Fieber kann auch selbstregulierend wirken und ein Teil der Genesung sein. Würden wir nicht permanent Temperaturen messen, würden uns all die Patienten mit moderaten Temperaturerhöhungen wohl überhaupt nicht auffallen.
3. Auf die Einrichtung eines Quarantänetraktes wurde verzichtet, da in allen drei Stallabteilungen unseres Reitstalles, egal wo, immer wieder willkürlich Fieberfälle auftreten. Pferde aus ihrer gewohnten Umgebung jetzt herauszureißen, neu zu gruppieren, würde starken Stress verusachen und das Virusgeschehen vmtl. weiter hochschaukeln.
4. Bei einigen Pferden beobachten wir ein leichtes Nesselfieber (Urticaria) (3 Patienten) als Begleiterscheinung zur erhöhten Temperatur. Ursache?
5. Von den bislang beprobten Pferden der ersten Stunde mit hohem Fieber über 3 bis 4 Tage sind jetzt alle fieberfrei. ( 4 Patienten)
6.In der Zwischenzeit sind heute allerdings 3 neue Pferde mit Temperaturen über 39,5 dazu gekommen, aber kaum apathisch oder auffällig, diese werden behandelt, wobei die Antibiotikagabe zur Verhinderung einer bakteriellen Sekundärerkrankung effektiver zu sein scheint, als die Gabe von entzündungshemmenden Präparaten (NSAID`s)

Dr. Henning Achilles    Susanne Schmidt

Aktuelles - 30.04.2017 -

Der kurzfristigen Einladung zur Stallversammlung am 28.04.2017 im Reiterstübchen sind über 50 Pferdebesitzer und Reiter/innen gefolgt. Es war erstaunlich, dass in einem 25 qm großen Raum, so viele Menschen passen. In dieser Runde hat Dr. Henning Achilles einen kurzen Vortrag mit anschaulicher Präsentation zum Umgang mit der aktuellen Situation im Stall gehalten. Der „kurz“ Vortrag erstreckte sich dann auf gut 100 Minuten mit informativer Aufklärung, sehr anschaulichem Bildmaterial, anregender Diskussion und Beantwortung vieler Fragen. Das Ziel war: sachliche Information und objektiv die Fakten offen zu legen, um zu vermeiden, dass hysterisch mit falschen oder spekulativen Meldungen über die sozialen Medien wie Facebook, WhatsApp etc. Panik verbreitet wird.

Gleichzeitig wurde der bereits aushängende Hygiene- und Verhaltensplan für alle noch einmal präsentiert:

  1. Ab sofort Schuh- und Händedesinfektion in allen Stallabteilungen
  2. Satteln und Putzen findet ausschließlich nur noch in den Boxen statt, kein Pferd wird auf der Stallgasse angebunden
  3. Niemand streichelt /berührt andere Pferde außer die eigenen
  4. Alle halten sich daran, ausschließlich die Box des eigenen Pferdes zu betreten, alle anderen Boxen und Stallgassen sind grundsätzlich tabu
  5. 2x täglich wird Fieber gemessen und die Temperatur der Pferde dokumentiert, dadurch lassen sich die Verläufe nachvollziehen und ggf. Parallelen beim Krankheitsgeschehen der Pferde feststellen
  6. Es besteht „Ausgangssperre“, keiner verlässt die Hofanlage, Turnierbesuche, Lehrgänge u. ä. sind für alle ohne Ausnahme verboten; wer trotzdem den Hof verlässt, kommt nicht wieder auf die Anlage
  7. Die Hofanlage ist für Fremdpferde und Personen komplett gesperrt
  8. Die umliegenden Reitbetriebe, betreuende Tierärzte und umliegende Kliniken, sowie der Pferdesportverband wurden über die Lage informiert und haben die Information auch teilweise sehr dankbar zur Kenntnis genommen

          Dr. Henning Achilles      Susanne Schmidt

 

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AKTUELLES – 27.04.2017 – AKTUELLES

Liebe Pferdebesitzer, Reiter, Angehörige, Gäste und Besucher unserer Hofanlage, erste Laborergebnisse der, bisher von dem fiebrigen Infekt betroffenen Tiere liegen vor. Leider hat sich herausgestellt, dass wir bei mehreren untersuchten Proben zumindest in einem Fall einen nachgewiesenen Herpesvirus Typ I im Stall haben. Daher gelten ab sofort ohne Ausnahme für jeden die folgenden Verhaltens- und Sicherheitsmaßnahmen:
Das Betreten der Stalltrakte ist bis auf Weiteres ausschließlich den Besitzern und Reitern der Pferde sowie dem Hofpersonal erlaubt, allen anderen Personen ist der Zutritt zu den Stallungen bis auf Weiteres untersagt.
Soweit aktuell Termine mit Schmieden anstehen ist der jeweilige Schmied vorab über die Lage im Stall zu informieren und der Termin ggf. zu verschieben.

Für Einsteller und Personal gelten besondere Hygienemaßnahmen, um eine weitere Verbreitung weitestgehend zu vermeiden: – Bitte nur das eigene Pferd vor der eigenen Box versorgen. – Bitte keine anderen Pferde berühren oder streicheln. – Das größte Übertragungsrisiko liegt im Speichel und Nasensekret – desinfizieren Sie Hände und Schuhe nach Verlassen des Stalles – das Ausreiten und jeglicher Transport der Pferde ist bis auf Weiteres untersagt. Damit fällt auch die Teilnahme an Lehrgängen, Turnieren o. ä. bis auf Weiteres für Alle aus. Wer mit seinem Pferd dennoch den Hof verlässt, darf nicht wieder auf den Hof zurück.
Im Notfall (Krankheitsfall und Klinikaufenthalt) ist der Transport von Pferden mit uns abzusprechen, die Klinik ist vorab über die Lage im Stall zu informieren.
Die Ansteckungswahrscheinlichkeit lässt mit der Dauer nach. Sollte sich in den kommenden Tagen die Lage nicht verschlechtern und sich auch kein weiterer Fall zeigen, so werden wir die Maßnahmen nach Rücksprache mit dem behandelnden Tierarzt Dr. Henning Achilles stückweise reduzieren können.
Neuigkeiten und Fragen zum weiteren Verlauf und Vorgehen erfahrt Ihr an gleicher Stelle wie dieser Aushang, beim Tierarzt und bei Susanne Schmidt.
Der geplante Impftermin wird erst nach Abklingen der Krankheitswelle nachgeholt, der Termin wird noch bekannt gegeben.

Alle weiteren Informationen, werden umgehend bekannt gegeben.

Dr. Henning Achilles Susanne Schmidt

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